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Lieber Auto teilen statt rumstehen lassen

Update:
02. September 2021


Privat organisiertes CarSharing in der Hamelner Nordstadt

Weitere Nutzer gesucht


Stellplätze in Hamelner Nordstadt

Wir suchen Menschen aus Hameln, die beim Autoteilen mitmachen wollen.


Unser Angebot richtet sich vorrangig an Menschen, die in der Hamelner Nordstadt wohnen und somit in der Nähe der vorhandenen Stellplätze der Autos.

Derzeit besteht unser Fahrzeug-Pool aus drei Autos, die von allen Beteiligten genutzt werden können.

Die Autos stehen in der Hamelner Nordstadt, im Bereich Rotenberg-Ost, Rotenberg-West, Hohes Feld, Reimerdeskamp, Woltemathestraße, Ravelincamp.


Unseren Flyer wollen wir im September 2021 in der Hamelner Nordstadt verteilen

Nutzung denkbar einfach

Die Auto-Nutzung ist denkbar einfach:

  • Auto buchen (Online-Kalender)
  • Auto nutzen (innerhalb des gebuchten Zeitraumes)
  • Auto abstellen und Fahrtprotokoll ausfüllen (Zeiten, km-Stand).



  • CarSharing
    in kleinem Kreis



    Glücksfall:
    Ab August wieder 5 Nutzer

    Vierteljahrhundert praktische Erfahrung im Autoteilen vorhanden.

    Bereits in den 90er Jahren gab es in Hameln CarSharing unter dem Namen "teilAuto". Im Jahr 2005 musste leider der teilAuto-Betrieb in Hameln eingestellt werden, siehe weiter unten.
    Nach dem Rückzug von Ökostadt/teilAuto haben wir das sinnvolle Prinzip des Auto-teilens in kleinem Rahmen fortgeführt. Im Kreis von Nachbarn und Bekannten, die zum gemeinsamen Auto-teilen bereit waren - geteiltes Auto bedeutet auch geteilte Kosten für jeden und natürlich insgesamt weniger Ressourcenverbrauch.

    Der Kreis der Nutzer und die Anzahl der Autos haben über die letzten Jahre variiert. Wir waren schon einmal bis zu zehn Nutzer bei zwei Autos. Einige sind aufgrund von Veränderungen ihrer persönlichen Lebensumstände wieder abgesprungen, andere aufgrund zu großer Entfernung zu den Stellplätzen - da waren's nur noch vier.

    Ganz unverhofft ist im August d.J. eine weitere Nutzerin dazu gekommen - aktuell ist der Nutzerkreis damit wieder auf fünf angestiegen.
    "Unverhofft" für uns, weil wir unsere Flyer ja noch gar nicht verteilt haben, s.o.



    Fahrzeug-Pool

    eLupo Umgerüstet zum Elektroauto
    (voll-elektrisch, Batterie 10 kWh)
    Reichweite: ca. 70 km
    ePolo Umgerüstet zum Elektroauto
    (voll-elektrisch, Batterie 23 kWh)
    Reichweite: ca. 150 km
    Lancia Y Benzin / Autogas-LPG
    (Gastank: 45 Liter, rund 500km)
    AHK Alle drei Fahrzeuge verfügen über eine Anhängerkupplung (AHK).

    Für den Betrieb von Anhängern sind die im zugehörigen "Fahrzeugschein" für Anhänger angegebenen Maximalgewichte zu beachten.
    Für den Transport von Fahrrädern kann auf die AHK ein Fahrradträger montiert werden, siehe Fotos.

    Grundsätzlich können die Elektroautos mit einer zusätzlichen Last durch den Anhänger betrieben werden. Zu bedenken ist, dass durch den größeren Roll- und Luftwiderstand der Energieverbrauch deutlich ansteigt und die Reichweite entsprechend abnimmt. Besonders stark wirkt sich der große Luftwiderstand von Anhängern mit Planenaufbauten aus. Auch beim Befahren von Steigungen tritt ein erhöhter Energieverbrauch auf.

    Alternative zum eigenen Auto, kostengünstig, umweltfreundlich

    Seit Juni 2021 sind es drei Autos.

    Der ePolo ist dazugekommen. Im Pool stehen jetzt drei Fahrzeuge zur Verfügung, die von uns bisher nicht ausgelastet werden.
    --> Daher suchen wir weitere Interessenten, die längerfristig bereit sind bei uns mitzumachen.
    Wir wünschen uns ein längerfristiges Mitmachen, da auch die Umlage der anfallenden Kosten auf langfristige Beteiligung ausgelegt ist. Es gilt auch den Verwaltungsaufwand im Rahmen zu halten. Es sind monatliche Abschlagszahlungen zu leisten. Die Endabrechnung der angefallenen Kosten erfolgt zum Jahresende - erst dann sind die genauen Beträge bekannt.

    Wer also nur für eine Fahrt ein Auto ausleihen möchte, der sei auf die bekannten Auto-Verleih-Firmen verwiesen.


    Keine Fixkosten

    Verkehrsmittel frei wählen können

    Verkehrsentlastung

    Es gibt gute Gründe beim Auto-Teilen mitzumachen:

  • CarSharer können aus einem Pool von verschiedenen Fahrzeugen das gerade passende auswählen.
  • CarSharer haben keine hohen Fixkosten für ein eigenen Autos zu tragen (Kaufpreis, Steuern, Versicherung, Wartung, ...).
  • CarSharer haben keinen hohen Anschaffungspreis für ein Auto bezahlt und unterliegen somit nicht dem "Zwang" alle Strecken mit dem Auto fahren zu müssen.
  • CarSharer zahlen nur bei tatsächlicher Nutzung eines Autos die dafür angefallenen Kosten. Sie können also durch die Wahl eines kostengünstigeren Verkehrsmittels viel Geld sparen.
  • Menschen, die beim Auto-Teilen mitmachen, genießen also wirkliche Freiheit bei der Wahl des Verkehrsmittels.
  • CarSharing schont Umwelt und Geldbeutel gleichzeitig und trägt nicht zuletzt dazu bei, Städte vom Autoverkehr zu entlasten.

  • Wenig fahren --> geringer Kostenanteil

    Viel fahren --> höherer Kostenanteil

    Privat organisiertes AutoTeilen:

    Beim privat organisierten AutoTeilen werden die tatsächlich anfallenden Kosten am Jahresende unter den Nutzern aufgeteilt.
    Die Aufteilung erfolgt dabei nicht einfach zu gleichen Teilen, sondern nach einem Verteilungsschlüssel mit verschiedenen Gewichtungen:
    - Die Nutzungsstunden eines Autos haben das größte "Gewicht" bei der Verteilung der angefallenen Kosten.
    - Die gefahrenen km haben auch einen Einfluss auf die Verteilung, jedoch einen geringern.
    - Als Drittes haben die Standby-Stunden einen Einfluss, jedoch nur einen deutlich kleineren.
    Während der Standby-Stunden stehen die Autos allen Nutzern zur Verfügung, daher wird jedem Nutzer ein gleicher Anteil zugewiesen.

    Das Prinzip: wer die Autos viel nutzt, bezahlt auch einen entsprechend großen Anteil der Geamtkosten.
    Wer als Nutzer beim AutoTeilen dabei ist und nur ab und zu einmal ein Auto nutzt, hat am Jahresende auch nur einen vergleichsweise kleinen Betrag zu bezahlen. Dafür aber jederzeit die Möglichkeit, unkompliziert auf ein Auto zuzugreifen.

    Die Abrechnung der tatsächlich angefallenen Kosten erfolgt einmal jährlich zum Jahresende.
    Die Nutzer leisten über das Jahr monatliche Abschläge, entsprechend der prognostizierten Nutzung.
    Zu den Kosten und der Aufteilung auf die Nutzer sind Erfahrungswerte vorhanden und auch ein Prognoserechner (Excel-Programm).
    Das privat organisierte AutoTeilen basiert auf Vertrauen und Fairplay in Bezug auf die Zahlung der Jahresabrechnung, als auch im Falle von Schäden an den Fahrzeugen, z.B. durch Unfälle. Die Fahrzeuge haben alle ihren mehr oder weniger hohen Wert, für den der jeweilige Eigentümer in Vorleistung gegangen ist. Jedes Auto hat einen Buchwert, von dem jedes Jahr ein Anteil über die Jahresabrechnung auf die Nutzer umgelegt wird. Der Buchgwert sinkt also jedes Jahr. Bei entstandenen Schäden am Auto, z.B. durch einen Unfall, muss der Verursacher dafür aufkommen. Bei den Fahrzeugen mit höherem Wert besteht eine Vollkasko-Versicherung mit einer Selbstbeteiligung, um das finanzielle Risiko überschaubar zu halten.>br>
    Es ist für die nahe Zukunft nicht absehbar, dass es in Hameln kurzfristig wieder ein professionelles CarSharing-Angebot geben wird. Langfristig sollte es natürlich wieder angestrebt werden. Für die Zwischenzeit bietet es sich an, Autos im kleineren Kreis zu teilen, Stichwort "nachbarschaftliches Teilen". Das ist zwar nur die zweitbeste Lösung, da sich eine kleine Anzahl Personen nur ein Auto teilen. Fährt einer, dann können die anderen logischer Weise nicht fahren. Beim CarSharing stehen zum Vergleich einer großen Zahl Nutzer immer eine größere Anzahl Fahrzege zur Verfügung, so dass es sehr Wahrscheinlich ist, immer ein Auto zu bekommen.
    Aber auch beim nachbarschaftlichen Teilen eines Autos ergeben sich viele Vorteile für die Nutzer. Wer eigentlich ein Auto nur wenig braucht und sich ein Auto mit anderen teilt zahlt auch entsprechend wenig.

    Historie



    teilAuto in Hameln

    Schade, schade:

    In Hameln gab es in den Jahren von 1995 bis Oktober 2005 bereits CarSharing unter der Bezeichnung:

    Organisiert und angeboten wurde es damals vom Hamelner BUND in Kooperation mit Ökostadt e.V. Hannover und einigen ehrenamtlichen Unterstützern.
    Es war professionell organisiert, mit Online-Buchung, elektronischem Zugangssystem zum Fahrzeug, monatlicher Abrechung, usw..
    Leider war zur damaligen Zeit die Nachfrage der Hamelner nicht ausreichend, um die sienerzeit drei in Hameln stationierten Autos ausreichend auszulasten.


    Ökostadt e.V. musste daher den teilAuto-Betrieb in Hameln nach ca. 10 Jahren einstellen und sich auf Hannover konzentrieren.
    Dort firmiert "teilAuto" zwischenzeitlich unter dem Namen "Stadtmobil" und hat sich zum professionellen CarSharing-Anbieter in Hannover und Umgebung gemausert.

    Nutzer von teilAuto waren seinerzeit neben einer Anzahl von Privatpersonen auch Gewerbetreibende, z.B.:
    - Der lokale Radiosender Radio-Aktiv war damals schon gleich zu Beginn Nutzer von teilAuto.
    - Die Stadt Hameln konnte ab 2001 als sogenannt "institutioneller Nutzer" geworben werden.
    Durch die Nutzung von teilAuto konnte die Stadt-Verwaltung damals einen Dienstwagen ersetzen und so Kosten einsparen.
    Die Kombination aus institutionellen und privaten Nutzern ist für die Auslastung der teilAutos von Vorteil, aufgrund von Synergieeffekten. Die Mitarbeiter der Verwaltung haben den am Rathaus stationierten Corsa vorwiegend unter der Woche, während ihrer normalen Arbeitszeiten gebucht. Am späten Nachmittag, abends und am Wochenende stand er somit für die privaten Nutzer zur Verfügung, die erfahrungsgemäß eher zu diesen Zeiten ein Auto nutzen möchten.


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    mailto: G. Neulen